Verteilernetzbetreiber und Eigenversorgung: Damit die EEG-Umlage nicht zur Katzenmusik wird

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Lange wurde gestrit­ten, ob und wie der für den eige­nen Ver­brauch erzeugte Strom in die EEG-Umlage ein­be­zo­gen wer­den soll. Ein Aspekt dabei war, wel­che Rolle dabei den Ver­tei­ler­netz­be­trei­bern (VNB) zukom­men soll. In der Sache kann man sicher noch lange wei­ter­strei­ten, jeden­falls aber hat der Gesetz­ge­ber sich ent­schie­den – und zwar zu Las­ten der VNB: Seit Ende Februar sind sie kraft neuer Vor­schrif­ten in der Aus­gleichs­me­cha­nis­mus­ver­ord­nung (Aus­gl­MechV) in die Abwick­lung der EEG-Umlage für die Eigen­ver­sor­gung eingebunden.

Was bedeu­tet die neue Auf­gabe aktu­ell für die VNB? In ers­ter Linie soll­ten sie sich gut vor­be­rei­ten. Denn spä­tes­tens Ende Juni 2015 müs­sen sie die neue Abwick­lungs­sys­te­ma­tik beherr­schen und bis dahin müs­sen die not­wen­di­gen (IT-)Prozesse ste­hen. Nach Ablauf eines Über­gangs­zeit­raums ist ab Juli 2015 u. a. die neue Erhe­bungs­pflicht scharf geschal­tet. Auch wenn das für den einen oder ande­ren heute womög­lich noch als Zukunfts­mu­sik klin­gen mag, sollte man den mög­li­chen eige­nen Ein­satz im Chor der Abwick­lungs­be­tei­lig­ten nicht ver­säu­men. Selbst bei zeit­lich gelun­ge­nem Ein­satz könnte noch manch schrä­ger Akkord dro­hen, wenn die Noten (also die neuen Vor­schrif­ten) nicht gut ver­in­ner­licht wor­den sind ...

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