StMBW: Kunstminister Dr. Spaenle bewilligt Mittel aus Entschädigungsfonds für Instandsetzung der Katholischen Spitalkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit im oberbayerischen Weilheim

18. Mai 2015

Rettung für klassizistisches Schmuckstück im bayerischen Oberland

„Die Weilheimer Spitalkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit gehört zu den Hauptwerken des klassizistischen Kirchenbaus in Bayern“, sagte der bayerische Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle heute in München. „Deshalb freue ich mich, dass wir aus dem Entschädigungsfonds für die Denkmalpflege 500.000 Euro für die Instandsetzung dieses Schmuckstücks aus der Zeit des Klassizismus bereitstellen und auf diese Weise zum Erhalt des bedeutenden Baudenkmals beitragen können“, betonte der Minister.

Schon im Jahre 1640 hatte Kurfürst Maximilian I. von Bayern am ehemaligen Münchner Tor in Weilheim den Grundstein für den Bau eines Franziskanerklosters gelegt. Nachdem das Kloster samt Kirche 1802 säkularisiert und in eine Herberge umgewandelt worden war, zerstörte 23 Jahre später ein Brand die Gebäude weitgehend. Unter Verwendung verbliebener Mauerbereiche erfolgte 1826/27 nach Plänen des Weilheimer Architekten Leonhard Schmidtner, eines Karl-von-Fischer-Schülers, die Errichtung des Heilig-Geist-Spitals ...

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