Katzenkönig-Fall Urteil vom 15. September 1988, BGHSt 35, 347

Lösungsskizze

Strafbarkeit von B

A. Strafbarkeit wegen versuchten Mordes gemäß §§ 212, 211, 22, 23 I StGB

I. Vorprüfung

II. Tatentschluss: Bruno wollte die Frau heimtückisch töten

III. Unmittelbares Ansetzen

IV. Rechtswidrigkeit

V. Schuld

1. Schuldausschließender Irrtum

a) Erlaubnistatbestandsirrtum

b) Erlaubnisirrtum

c) Doppelirrtum

2. Schuldfähigkeit

3. Entschuldigender Notstand

B. Strafbarkeit wegen gefährlicher Körperverletzung gemäß §§ 223, 224 I Nr. 2, Nr. 5 StGB (+)

Strafbarkeit von C und A

A. Strafbarkeit wegen versuchten Mordes in mittelbarer Täterschaft gemäß §§ 212, 211, 22, 23 I, 25 I Alt. 2 StGB

I. Vorprüfung

II. Tatentschluss

1. Tatbestand der §§ 212, 211 StGB

2. Voraussetzungen des § 25 I Alt. 2 StGB

III. Unmittelbares Ansetzen

IV. Rechtswidrigkeit

V. Schuld

B. Strafbarkeit wegen gefährlicher Körperverletzung in mittelbarer Täterschaft gemäß §§ 223, 224 I Nr. 2, Nr. 5, 25 I Alt. 2 StGB

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Gutachten

Strafbarkeit von B

A. Strafbarkeit wegen versuchten Mordes gemäß §§ 212, 211, 22, 23 I StGB
B könnte sich wegen eines versuchten Mordes gemäß §§ 212, 211, 22, 23 I StGB strafbar gemacht haben, indem er mehrmals von hinten mit dem Messer auf die Frau einstach.

I. Vorprüfung
Die Tat wurde nicht vollendet, denn die Frau überlebte. Gemäß § 23 I StGB ist der Versuch eines Verbrechens stets strafbar. Laut § 12 I StGB ist diejenige Straftat ein Verbrechen, welche im Mindestmaß ein Jahr Freiheitsstrafe vorsieht. Mord (§ 211 StGB) sieht eine lebenslange Freiheitsstrafe vor. Folglich ist Mord ein Verbrechen gemäß § 12 I StGB.


II ...

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