9C_835/2014: Auslegung von Art. 3 Abs. 2 FZG (amtl. Publ.)

von Roland Bachmann
A. (Beschwerdeführerin) war bei der Winterthur-Columna Sammelstiftung vorsorgeversichert. Weil ihr Arbeitsverhältnis endete, wurde eine Freizügigkeitspolice bei der Winterthur Leben (heute: AXA Leben AG) erstellt. In der Folge erhielt A. eine ganze Invalidenrente von der IV-Stelle des Kantons Zürich.

Später legte C. eine Blankovollmacht der Beschwerdeführerin vor und ersuchte die Winterthur Leben um Auflösung der Freizügigkeitspolice und Überweisung des Guthabens auf ein Bankkonto. Das Geld wurde überwiesen und C. leistete anfänglich monatliche Zahlungen an A., stellte die Zahlungen später jedoch ein. Gegen C. wurde ein Strafverfahren eröffnet.

A. wandte sich an die Sammelstiftung und ersuchte um Ausrichtung einer Invalidenrente. Sie erhob Klage gegen die Sammelstiftung und verlangte sinngemäss, sie sei so zu stellen, als ob die Auszahlung des Freizügigkeitsguthabens nicht an den unberechtigten C. erfolgt wäre. Die Altersrente sei entsprechend zu erhöhen und Schadenersatz zu leisten. Das Bundesgericht bestätigte jedoch den vorinstanzlichen Entscheid, mit dem die Klage abgewiesen wurde (Urteil 9C_835/2014 vom 28. April 2015) ...Zum vollständigen Artikel

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