Rezension Zivilrecht: Schiffsfonds

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension Zivilrecht: Schiffsfonds

Steffens / Dreßler, Praxishandbuch Schiffsfonds, 1. Auflage, DeGruyter 2014

Von David Eckner, LL.M. (King’s College London), Düsseldorf

Mit der Umsetzung der AIFM-Richtlinie im deutschen Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) ist die Befassung und Strukturierung von alternativen Investmentfonds in vollen Zügen. Das neue, umfassende Regelwerk des deutschen Investmentrechts beschäftigt Wissenschaft und Praxis gleichermaßen an den unterschiedlichsten Fronten. Gewöhnlich finden sich in den Archiven bekannt und bewährte Handbücher, die sich Private Equity-Strukturen oder Hedgefonds zuwenden. Umso mehr freut es zu sehen, dass im Verlagshaus DeGruyter nunmehr eine exotischere Anlage ein erstes Denkmal erhalten hat. Mit dem „Praxishandbuch Schiffsfonds“ liegt ein erstes Handbuch seiner Art über kollektive Vermögensanlagen in Schiffe im Geltungsbereich des KAGB vor. Die Autoren sind – jedenfalls der kapitalanlagerechtlichen Welt – nicht fremd. Mit Karl-Heinz Steffen und Claudia Dreßler, beide Rechtsanwälte mit schwerpunktmäßiger Ausrichtung an geschlossenen Fondsstrukturen, erfolgt eine praxisnahe und durchaus kritische Darstellung von Schiffsfondsstrukturen.

Im Einzelnen begleiten die Autoren den Leser durch die Anatomie des Marktes für kollektive Schiffsbeteiligungen. Dazu erfolgt in einem ersten Kapitel zunächst eine Rundschau auf die Situation der Schifffahrt, die bereits einen ersten Einblick in die Bedeutung von Schiffsfonds beinhaltet (vgl. S. 1 ff.). Daran schließt sich ein praxisnaher Blick auf das an einer Schiffsfondsemission beteiligte Emissionshaus an, der einerseits durch die grundlegenden Betätigungsfelder führt, sodann aber auch die einzelnen Marktteilnehmer darstellt (vgl. S. 25 ff.) ...

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