Forsa Studie zur IT-Sicherheit in der digitalen Wirtschaft

von Martin Henfling

Wie eine aktuelle Studie von forsa und Hiscox zeigt, ist die Cybergefahr für die deutsche Wirtschaft enorm - und das obwohl man sich der Bedrohung durchaus bewusst ist.

CYBER-RISIKEN SIND REAL

Cyber-Risiken sind eine reale Gefahr für die künftige wirtschaftliche Entwicklung des digitalen Mittelstands in Deutschland: 66 Prozent der Digitalunternehmen gaben an, im Falle eines Cybervorfalls den laufenden Betrieb unterbrechen zu müssen. Eine soclche Betriebsunterbrechung würde auch wieder für zwei Drittel der Unternehmen erhebliche Umsatzeinbußen bedeuten. 73 Prozent der befragten Unternehmen würden im Falle einer Cyberattacke bzw. eines Datenverlusts an Reputation verlieren. Knapp über die Hälfte rechnet in einem solchen Falle sogar damit, Kunden zu verlieren.

JEDES VIERTE UNTERNEHMEN ALS OPFER

Wie die Studie zeigt, hatte jedes vierte deutsche Digitalunternehmen (25%) in der Vergangenheit schon mal so einen Cyberschaden hinnehmen müssen. In 72 Prozent der Fälle handelte es sich dabei um einen Hackerangriff, in 36 Prozent der Fälle war es technisches Versagen und in 14 Prozent der Fälle betraf es Verlust mobiler Endgeräte oder Diebstahl von Hardware.

Robert Dietrich, Hauptbevollmächtigter von Hiscox Deutschland, dazu: "Die Digital Economy entwickelt sich in atemberaubendem Tempo und legt dabei die Grundlagen für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Das Problem einer existenziellen Bedrohung der deutschen Digitalindustrie durch Cyber-Gefahren verlangt dringend nach einer Lösung: Wer kann der deutschen Digitalwirtschaft wie helfen? Um diese Frage zu beantworten, haben wir gemeinsam mit forsa untersucht, wie digitale Marktteilnehmer sich bereits schützen, wo ihre IT-Sicherheit Lücken aufweist und von wem sich die Wirtschaft Hilfe erhofft."

Studie von forsa und Hiscox zeigt: Digital Economy in Cyber-Gefahr ...

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