Urteil: Nach Böllerwurf muss Fußballfan Verbandsstrafe übernehmen

Landgericht Köln, Urteil vom 08.04.2015 - 7 O 231/14 Urteil: Nach Böllerwurf muss Fußballfan Verbandsstrafe übernehmen Ein Fußballverein verlangt von dem beklagten Fußballfan Schadensersatz in Höhe von 30.000 Euro wegen des Zündens eines Knallkörpers bei einem Heimspiel ihrer Lizenzspielermannschaft und einer daraufhin gegen sie verhängten Verbandsstrafe. Der Sachverhalt

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline (www.deutsche-anwaltshotline.de) berichtet, besuchte ein Fußballfan ein Spiel seines Vereins im Stadion. Während des Spiels warf der Mann zunächst seine brennende Zigarette auf den Zuschauerrang unter ihm. Daraufhin wurde er von einem Ordner verwarnt, dies beeindruckte den Fußballfan allerdings wenig.

Mitte der zweiten Halbzeit zündete er schließlich einen Knallkörper und warf ihn auf einen der unteren Ränge. Dieser explodierte und verletzte sieben Zuschauer. Der Fußballverein musste daraufhin vor das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Es verurteile den Verein zu einer Strafe über 50.000 Euro und einer Investition von 30.000 Euro in Präventivmaßnahmen im Stadion. Das nahm der Verein nicht hin und verlangte von dem Fan eine Zuzahlung in Höhe von 30.000 Euro.

Das Urteil des Landgerichts Köln (Az. 7 O 231/14)

Und das zu Recht, so das Urteil (Az. 7 O 231/14) des Landgerichts Köln ...

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