Schenkungen und Erbschaften in der Insolvenz

von Jens Müller

Schenkungen und Erbschaften können Sie vor der Insolvenz bewahren. Theoretisch zumindest. In der Praxis kommen Erbschaften oft zum falschen Zeitpunkt.

Tipps, falls sie potentieller Erbe sein sollten.

Sprechen Sie mit dem Erblasser vor seinem Tod und offenbaren Sie ihm die Schuldenproblematik. Das ist nicht immer möglich und oft auch sehr schwer. Doch wenn der Erblasser noch lebt, dann setzen Sie sich mit ihm in Verbindung. Gerne sind wir Ihnen dabei behilflich, den Kontakt herzustellen. Setzen Sie sich bitte unverzüglich mit uns in Verbindung, falls Ihnen ein Betrag zur Regulierung Ihrer Schulden in Aussicht gestellt wird. Achten Sie darauf, dass Ihnen das Geld nicht sofort überwiesen wird. Geld sollte erst fließen, nachdem eine Einigung mit den Gläubigern erzielt worden ist. Ohne wirksame Vereinbarung besteht die Gefahr, dass Ihnen ein Gläubiger den gesamten Betrag wegpfändet und Sie immer noch mit hohen Schulden dastehen. Verstirbt der Erblasser, nachdem das Insolvenz­verfahren eröffnet und der Schlusstermin noch nicht stattgefunden hat, so haben Sie großes Pech. Im Insolvenz­verfahren (im engeren Sinne) und somit vor der Wohlverhaltensphase, fällt das Erbe komplett in die Masse. Das bedeutet, dass das gesamte Erbe zur Tilgung der Schulden sowie der Kosten verwendet wird. In einem solchen Fall hilft nur noch zaubern. Und manchmal können wir zaubern. Lassen Sie sich von unseren Ideen überraschen ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK