Industrie 4.0 und Smart Factories

von Markus Häuser

12. Mai 2015

TMT - Technologie, Medien & Telekommunikation

Unternehmensübergreifende M2M Communication und Intelligent Objects führen zu neuen Haftungsfragen.

Zahlreiche Industrieunternehmen befinden sich derzeit in einem Transformationsprozess in dem sie klassische Produktionsmethoden und Abläufe ablösen und ihre Produktionsstätten in „Smart Factories″ umwandeln. Diese Smart Factories bilden das Rückgrat der sogenannten „Industrie 4.0″. Kennzeichen dieser neuen Industrieform sind miteinander vernetzte und kommunizierende Produktionsmittel und Produkte (sog. M2M Communication).

In einer Smart Factory kennt das im Produktionsprozess befindliche Produkt seine Fertigungsinformationen. Es ist ein sog. „Intelligent Object″ (IO). Dieses IO kommuniziert mit den Produktionsmitteln in der Smart Factory und steuert seinen Fertigungsprozess selbst. Die Smart Factory wiederum steuert und überwacht die Produktion, stellt die benötigten Einzelteile zur Verfügung und veranlasst deren Beschaffung bei Zulieferern. Die Maschinen und Systeme in der Zulieferkette sind dabei unternehmensübergreifend miteinander vernetzt.

Wer haftet? Wer muss zahlen?

Dass im Rahmen einer solchen industriellen Revolution technische Herausforderungen zu meistern und Standards zu schaffen sind, liegt auf der Hand. Dies gilt nicht nur für den technischen, sondern auch für den rechtlichen Bereich.

Die Bundesregierung spricht in ihrem Technologieprogramm „AUTONOMIK für Industrie 4.0“ daher richtigerweise auch rechtliche Hürden an ...

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