Häftlinge im Hungerstreik

von Mirko Laudon

In der Justizvollzugsanstalt Freiburg (Baden-Württemberg) hatten sich seit Anfang Mai etwa 70 Häftlinge gegen das Essen aus der Anstaltsküche verweigert. Sie traten in einen Hungerstreik, weil das Essen dort von einem vermeintlich homosexuellen Koch zubereitet wurde. Mittlerweile ist die Aktion „mehr oder weniger“ beendet, teilte ein Sprecher des Justizministeriums mit.

Schwules Essen

Von einem „Hungerstreik“ wollte das Justizministerium Baden-Württemberg aber explizit nicht sprechen. Schließlich sei nicht auszuschließen, dass die Häftlinge heimlich doch Nahrung zu sich nehmen, das sie im Anstaltsverkauf eingekauft hatten. Es handele sich demnach eher um eine „Machtdemonstration“ einiger Insassen, das Anstaltsessen zu boykottieren. Die Mehrheit dieser Gruppe sollen Russlanddeutsche sein ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK