Berliner Mietspiegel 2013 unwirksam – nicht nach wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt

von Olaf Moegelin

Nach Ansicht des AG Charlottenburg ist der Berliner Mietspiegel 2013 nicht nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt. Das Urteil des Amtsgerichts Charlottenburg zum Berliner Mietspiegel könnte Folgen für viele Mieter haben, da er eine Richtschnur für eine Vielzahl von Mietverhältnissen darstellt.

Das Amtsgericht Charlottenburg hat in seinem Urteil der Klage einer Vermieterin auf Zustimmung der Mieter zu einem Mieterhöhungsverlangen von monatlich 853,21 EUR auf 946,99 EUR netto kalt (bei einer Größe von 131,71 m² entsprechend 7,19 EUR pro Quadratmeter) stattgegeben. Nach durchgeführter Beweisaufnahme durch Einholung eines Sachverständigengutachtens hat das Amtsgericht entschieden, dass dem Berliner Mietspiegel 2013 keine gesetzliche Vermutungswirkung gemäß § 558 d Abs. 3 BGB zukomme, da die von den Erstellern des Mietspiegels vorgenommene Extremwertbereinigung nicht nach anerkannten wissenschaftlichen Methoden erfolgt sei ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK