Rezension Zivilrecht: FamFG

von Dr. Benjamin Krenberger

Bumiller / Harders / Schwamb, FamFG, 11. Auflage, C.H. Beck 2015


Von Dr. Torsten Obermann, RiAG, Münster / Lüdinghausen



In der Reihe der Beck’schen Kurz-Kommentare ist jetzt (endlich) die 11. Auflage des Standardwerks zum Verfahren nach dem FamFG erschienen. Seit der Vorauflage aus dem Jahr 2011 ist das FamFG nicht nur Gegenstand einer Vielzahl von Gesetzesänderungen – über 50 Normen wurden durch 17 Gesetze geändert – gewesen. Vielmehr ist in dieser Zeit ist auch das erst 2009 in Kraft getretene Gesetz erst richtig in der höchstrichterlichen Rechtsprechung angekommen. Er gab für die Bearbeiter also viel zu tun.


Insofern war nur konsequent, das bewährte Team kompetent zu verstärken. Die Kommentierung weiter Teile des zentralen zweiten Buchs des FamFG (Verfahren in Familiensachen) wurde in der Neuauflage durch den VROLG Werner Schwamb übernommen, von dessen profunden Kenntnissen bereits eine Vielzahl familienrechtlicher Veröffentlichung zeugt. Außerdem wurde die Rechtsprechung bis Ende 2014 ausgewertet.


Entsprechend der Zielsetzung der Reihe bietet das Werk einen praxisorientierten Zugriff für Praktiker aus Anwaltschaft, Justiz und Notariat. Inhaltlich ist die Kommentierung daher insbesondere an der höchst- und obergerichtlichen Rechtsprechung orientiert, ohne jedoch die Ergebnisse der in der wissenschaftlichen Literatur geführten Debatten zu ignorieren. Ergänzend findet sich ein umfassendes Schrifttumsverzeichnis.


Dem Werk gelingt der Spagat, einerseits übersichtlich und kompakt die praktisch relevantesten Fragen darzustellen, andererseits aber keine Abstriche bei der Lesbarkeit des Textes hinzunehmen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK