Kündigung wegen Vermietung an Touristen (airbnb) rechtens

Ausgangslage

Das Internet macht es vielen Mietern einfach, ihre Mietwohnung an Touristen „weiterzuvermieten“.

Fall

Der Beklagte (Mieter) vermietete seine Wohnung über eine Internetplattform an Touristen. Nachdem der Vermieter in erstmals abgemahnt hatte und ihn dazu aufgefordert hatte, die Wohnung nicht mehr im Internet anzubieten, trotzte der Mieter der Warnung und bot weiterhin seine Wohnung als Ferienwohnung an. Der Kläger (Vermieter) kündigte daraufhin die Wohnung und klagte auf Räumung.
(LG Berlin, Beschluss vom 03. Februar 2015 – 67 T 29/15).

Urteil

Das Landgericht Berlin entschied nun, dass der Mieter die Wohnung räumen müsse: Der Mieter hat die Rechte der Vermieterin dadurch in erheblichem Maße verletzt, dass sie die Mietsache an Touristen vermietet und trotz erfolgter Abmahnung der Vermieterin weiterhin über “airbnb” angeboten hat, ohne zuvor eine Erlaubnis zur Gebrauchsüberlassung einzuholen. Die entgeltliche Überlassung vermieteten Wohnraums an Touristen oder das öffentliche Angebot dazu ist vorbehaltlich einer – hier nicht erteilten – Erlaubnis des Vermieters vertragswidrig. (LG Berlin, Beschluss vom 03 ...

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