Bausparkassen kündigen Bausparverträge

Derzeit kommt es vermehrt zu Kündigungen seitens der Bausparkassen von hochverzinsten älteren Bausparverträgen. Die Kündigung erfolgt zumeist unter Angabe des § 489 Abs. 1 Ziffer 2 BGB. Inwieweit diese Kündigung jedoch einer rechtlichen Prüfung standhält, darf bezweifelt werden. Zweck der Kündigung durch die Bausparkassen ist, die einst versprochenen Zinsen von teilweise bis zu 4,5 Prozent nicht mehr zahlen zu müssen. Aufgrund des derzeitigen Zinsniveaus sind diese viel höher als es heute üblich ist. Das Zinsniveau liegt aktuell regelmäßig bei lediglich rund 0,25 Prozent. Mehr als 50.000 Bausparkunden haben in den letzten Jahren Kündigungen ihrer Bausparverträge erhalten. Betroffen sind Verträge, die seit ca. 10 Jahren zuteilungsreif sind. Grundsätzlich wird bei einem Bausparvertrag zunächst Guthaben angespart, bis das Mindestguthaben erreicht wird. Danach wird der Bausparvertrag zuteilungsreif, wenn die Mindestsparzeit eingehalten wurde und eine hinreichende Bewertungszahl vorliegt. Folge der Zuteilungsreife ist, dass nach maximal sechs Monaten das Bausparguthaben ausgezahlt werden muss und zur Finanzierung genutzt werden kann ...Zum vollständigen Artikel


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