Google Analytics: Mobiles Internet macht eine Widerspruchslösung per Opt-Out-Cookie und Änderung der Datenschutzerklärung erforderlich

Der Einsatz des Tracking-Tools „Google Analytics“ erfreut sich bei Webseitenbetreibern großer Beliebtheit, weil es eine präzise und zuverlässige Dokumentation des individuellen Nutzerverhaltens erlaubt und mithin eine Erfolgskontrolle und die Optimierung eigener Werbemaßnahmen ermöglicht. Seit der Einigung zwischen der Hamburger Datenschutzbehörde und Google im Jahre 2011 sollte der Dienst unter bestimmten Voraussetzungen zwar rechtssicher genutzt werden können. Allerdings machen mobile Web-Browser und ein verändertes Nutzungsverhalten nun Anpassungen der Opt-Out-Möglichkeit und der Datenschutzerklärung erforderlich. Die IT-Recht Kanzlei informiert und stellt eine Handlungsanleitung zur Umsetzung der neuen Erfordernisse bereit.

I.) Datenschutzrechtliche Zulässigkeitsvoraussetzungen für „Google Analytics“

Jedes Tracking-Tool, das Verhaltensweisen und Bewegungsprofile von Website-Besuchern aufzeichnet und unter bestimmten Kriterien auswertet, erhebt in bestimmten Umfang personenbezogene Daten, die sich über die jeweilige IP-Adresse individuellen Nutzern zuordnen lassen. Um die Interessen dieser Nutzer an der Wahrung ihrer Anonymität und der Selbstbestimmung über die Preisgabe von Informationen hinreichend Rechnung zu tragen, ist die Zulässigkeit von Online-Analysediensten an hohe datenschutzrechtliche Anforderungen geknüpft.

Insbesondere dürfen Umfang und Detailgenauigkeit der erhobenen Daten nicht über das hinausgehen, was zur Erreichung des mit den Diensten verfolgten Zwecks zwingend erforderlich ist, §3a Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Gleichzeitig muss der jeweilige Nutzer einer Aufzeichnung und Auswertung seines Verhaltens auf der konkreten Website jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprechen können ...

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