Entsendung von Mitarbeitern nach Israel – Chancen im Land der Innovationen nutzen

von Elishewa Patterson Baysal

Schon seit Jahren ist Deutschland nach den USA zweitwichtigster Handelspartner Israels. 2007 hat Israel aus Deutschland Waren für 2,6 Milliarden Euro eingeführt und für rund 1,6 Milliarden Euro nach Deutschland ausgeführt.
Deutschland liefert hauptsächlich hochwertig verarbeitete Produkte, insbesondere: Chemieerzeugnisse, Kunststoff- und Kautschukprodukte, Metallwaren, Maschinen aller Art, Fahrzeuge sowie Mess- und Medizintechnik.

Forschungsland Israel
Israel investiert viel in Forschung. Diese Bemühungen zahlen sich aus. Das Land verfügt heute – gemessen an seiner Bevölkerungszahl – weltweit über die höchste Wissenschaftler- und Ingenieurdichte.
Gerade der ausgeprägte Hightech-Bereich macht Israel für deutsche Investitionen attraktiv. Israel gilt als eines der führenden Zentren auf dem Gebiet der Hochtechnologie.
Immer mehr deutsche Unternehmen wagen daher den Schritt und investieren in das Land der Innovationen. Damit einher geht in der Regel zunächst die Entsendung eines oder mehrerer Mitarbeiter des deutschen Unternehmens nach Israel.

Interkulturelle Kompetenz gefordert
Israel ist ein wunderschönes Land, aber es wird auch immer wieder von Unruhen erschüttert, so dass in diesem Fall die Mitarbeiter auch auf die konkrete Situation in Israel vorbereitet werden sollten und vor allem die interkulturelle Kompetenz gestärkt werden.
Im Vordergrund stehen neben der Stärkung der sog. Soft Skills dennoch die bürokratischen Hürden, die es zu überwinden gilt. Vor allem tauchen in diesem Zusammenhang Fragen zum Aufenthaltsrecht und zur Sozialversicherung auf.

Arbeitsvisum
Für den Arbeitsaufenthalt in Israel benötigt man ein Arbeitsvisum, welches nicht immer einfach zu bekommen ist. Allerdings brauchen Deutsche für die Einreise nach Israel kein Visum, sofern sie nach dem ersten Januar 1928 geboren sind und der Aufenthalt nicht länger als drei Monate dauert ...

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