Geplante EU-Datenschutzverordnung könnte kostspielig werden

von Olaf Rossow

Auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung, mit welchen Kosten die Industrie im Rahmen der geplanten EU-Datenschutzgrundverordnung (wir berichteten) rechnen müsse, teilte das Statistische Bundesamt mit, dass Unternehmen im ersten Jahr eine halben Milliarde Euro im Rahmen der Umstellung und jeweils eine Milliarde Euro pro Jahr nach der Umstellung einplanen müssten, um ihren Informationspflichten nachzukommen. Das Statistische Bundesamt schätzt, dass ein Großteil der Kosten durch Artikel 14 der geplanten Verordnung verursacht wird.

Umfangreiche Informationspflichten der Unternehmen

Dieser sieht zunächst im Zusammenhang mit Artikel 13a Informationspflichten der verantwortlichen Stelle gegenüber dem Betroffenen vor. So muss ein Unternehmen seine Kunden genau darüber informieren, ob mehr Daten als erforderlich verarbeitet werden, ob die Daten an Dritte weitergegeben, bzw. verkauft werden und ob die Daten verschlüsselt gespeichert werden ...

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