Kräutermischung mit “harter Droge” – nur einmal probieren, reicht für Führerscheinentzug aus

von Peter Ratzka

Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Trier kann eine Fahrerlaubnisbehörde einem Inhaber einer Fahrerlaubnis Selbige entziehen, wenn ein nur einmaliger Konsum einer Kräutermischung, deren Bestandteil eine “harte Droge” gemäß der Anlage zum Betäubungsmittelgesetz (BtmG) ist, vorliegt (VG Trier, Beschluss vom 31.03.2015 – 1 L 669/15.TR).

Beim Betroffenen wurde das synthetische Cannabinoid JWH-210 in geringer Dosis im Blut festgestellt, nachdem er aufgrund auffälliger Fahrweise in eine Polizeikontrolle geraten war. Er hatten offensichtlich von einer “Kräutermischung” probiert, die harte Drogen beinhaltete. Die Fahrerlaubnisbehörde entzog sofort die Fahrerlaubnis.

Der Betroffene wehrte sich verwaltungsrechtlich vergeblich gegen den Entzug ...

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