Arbeitsgericht Köln hält Kündigung des Dombaumeisters für unwirksam

In der rund 767-jährigen Geschichte der Kölner Dombauhütte war es ein bisher einmaliger Vorgang: Das beklagte Metropolitankapitel der Hohen Domkirche Köln hatte Ende Mai 2014 gegenüber ihrem Dombaumeister, Michael Hauck, eine fristlose Kündigung mit sozialer Auslauffrist zum 31. Dezember 2014 ausgesprochen. Der 1960 in Würzburg geborene Hauck, der von der Staatlichen Dombauhütte an St. Stephan in Passau nach Köln gewechselt war, hatte am 1. September 2012 die Nachfolge von Barbara Schock-Werner angetreten, nachdem er fünf Monate lang als ihr Stellvertreter gewirkt hatte. Hauck steht als Dombaumeister in einem beamtenähnlichen Anstellungsverhältnis. Über die Hintergründe der Kündigung gibt es unterschiedliche Darstellungen. In einer mehrseitigen „Stellungnahme an die Medien“ hatte Hauck kurz vor dem anstehenden Kammertermin beim ArbG Köln „entschieden“ zurückgewiesen, dass „ein angeblich schlechter Führungsstil und ein Zerwürfnis mit nahezu der gesamten Mitarbeiterschaft der Dombauhütte zu meiner fristlosen Kündigung geführt haben“ ...

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