Wenn der Milchlaster mit 2,6 Promille nicht mehr auf seinen 12 Rädern fahren kann….

von Liz Collet

….kippt er schon mal um.

Wie so mancher Milchlasterfahrer auf zwei Beinen auch, wenn er mit 2,6 Promille im Blut auf selbigen unterwegs ist. Und sein Laster nicht seiner, aber sein Laster vor allem der Alkohol, den er konsumiert und nicht die Milch ist, die er transportiert.

Milchlaster kippen – also normalerweise – nicht aus dem Stand heraus und auf der Fahrt sonst von selber um. Zu dieser Geschichte am Ende des Posts dann gleich mehr.

Man könnte aus ihr durchaus hübsche Textaufgaben für Matheschüler stricken und häkeln. Wie etwa diejenige, wieviele Liter Alkohol bei soundsoviel Prozent Alkohol des Getränkes und bei soundsoviel Litern Milch in einem Milchtransporter nötig wären, um einen Promillegehalt von 2,6 in der Milch im Laster zu erreichen. Was die so scheckig-heitere Zusatzfrage ermöglichen würde, ob und in welcher Weise Alkohol in der Milch in geschlossenen Milchlastern erstens überhaupt und wenn ja in welcher Zeit abgebaut wird, wie im Blut und wenn nein, warum nicht?

Oder wieviele Pferdestärken (vierbeiniger Rösser) wohl nötig sind, um einen Milchtransporter (mit anzugebendem Gewicht) wieder aus einem (tiefverschneitem oder nicht verschneitem) Graben zu zubbeln und zu ziehen.

Diabolische Geister kichern über so hundsgemeine Rechenaufgaben sich selbst so scheckig wie die buntscheckigen, gefleckten Milchlieferanten auf Weiden, während dem Schüler heutiger Zeit schon bei dem Stichwort Textaufgabe der kalte Schweiss ausbricht, als sässe er nicht nur über einer Prüfung, sondern stünde unter Alkoholentzug. Wenn es für solche Fragen keine Apps und anderen Schnell-Lösungen gibt, die er im allgegenwärtigen Mobile in der Hand hat, aus der er dieses selbst in Prüfungen am liebsten nicht legen würde.

Natürlich kann man aus der Geschichte auch für Schüler im führerscheinnahen Alter nette Aufgaben basteln, die auch andere Schulfächer alltagsnah bereichern ...

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