Verkauf des Originals = Verlust der Nutzungsrechte?

Verkauf des Originals = Verlust der Nutzungsrechte?

Kunstvermarktung: Verträge über Werkoriginale

Wird das Originalkunstwerk verkauft, geht es in erster Linie um das Unikat, das unabhängig vom Künstler genutzt werden kann. Zu den Besonderheiten solcher Kaufverträge hatten wir in unserem 2- teiligen Blog- Eintrag „Augen auf beim Bilderkauf“ geschrieben.

Heute stellen wir die urheberrechtlichen Aspekte dieser Kaufverträge dar:

Der Verkauf

Verkauft der Künstler sein Werk gelten grundsätzlich die Vorschriften des Kaufrechts.

Keine Einräumung von Nutzungsrechten

Allerdings wird der Käufer nur Eigentümer des Kunstwerks, im Zweifel aber nicht Inhaber von Nutzungsrechten. Er benötigt auch keine Nutzungsrechte, denn der Werkgenuss ist grundsätzlich frei. Will der Käufer das Werk allerdings in einer Werbebroschüre abbilden und bearbeiten oder Postkarten von dem Werk herstellen, muss er sich hierfür die erforderlichen Nutzungsrechte gesondert einräumen lassen.

Ausstellungsrecht

Eine Ausnahme davon, dass dem Käufer im Zweifel kein Nutzungsrecht eingeräumt wird, ist das Ausstellungsrecht. Hat der Eigentümer ein Originalwerk der bildenden Kunst erworben, darf er es öffentlich ausstellen. War das Werk schon mal veröffentlicht, ist er ohnehin befugt, das Werk auszustellen.

Möchte sich der Künstler das Ausstellungsrecht vorbehalten, muss er das mit dem Käufer vereinbaren ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK