Online-Piraterie: Erneuter Erfolg gegen illegale Tauschbörsen

von Johannes Flötotto

Erneuter Erfolg gegen ein Filesharing-Netzwerk: Die Musikindustrie konnte erwirken, dass ein deutscher Anbieter von Internetservern jetzt den Betreibern einer Tracker-Software den Netzzugang entzogen hat, durch die mehr als 30 Millionen Internetuser auch urheberrechtlich geschützte Inhalte untereinander verbreiten konnten. Die sogenannten BitTorrent-Tracker mit den Namen „OpenBitTorrent“, PublicBittorrent“ und „Istole.it“ sind damit offline. Zusammen verwalteten sie täglich mehr als 2 Milliarden (illegale) Verbindungen.

Der Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. (BVMI), Dr. Florian Drücke, erläutert: “Bislang standen beim Thema urheberrechtswidrige Musiknutzung vor allem die Betreiber von BitTorrent-Suchseiten im Vordergrund, ein prominentes Beispiel für solche Seiten ist ThePirateBay. Unser neuer, etwas erweiterter Fokus bezieht nun auch weitere Beteiligte des BitTorrent-Netzwerks ein, namentlich die Betreiber der BitTorrent-Tracker. Ohne die Tracker, die Anbieter und Suchende überhaupt erst miteinander verbinden, sind illegal angebotene Inhalte erheblich schwerer zu finden, entsprechend werden nach diesem Erfolg nun Urheberrechtsverletzungen im Digitalen Raum weiter erschwert.”

Über die Funktionsweise von BitTorrent-Netzwerken und Trackern

BitTorrent-Netzwerke ermöglichen es den Nutzern, eine Datei nicht als Ganzes von einem Server herunterzuladen, sondern stückweise über verschiedene andere Netzwerk-Mitglieder. Aus den Einzelteilen setzt eine Software am heimischen Rechner schließlich die fertige Datei zusammen ...

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