Faszination „Fitness-Anwendungen“ und Zweifel am tatsächlichen Nutzen für den einzelnen User

von Jennifer Jähn

Die Thematik Wearables und die damit zusammenhängenden Gesundheits-Apps nehmen schon seit geraumer Zeit einen der wesentlichen Schwerpunkte bei der Berichterstattung im Bereich Datenschutz ein (bspw. hier). Derzeit gibt es unzählige Varianten an derartigen Anwendungen. So etwa zählen Millionen Menschen mit Fitness-Apps auf dem Smartphone oder der Apple Watch sowie mit Fitnessarmbändern ihre täglichen Schritte, überwachen ihr Schlafverhalten oder führen ihnen aufgetragene Sportübungen aus, alles für eine durch die Anbieter versprochene Gesundheitssteigerung. Doch können solche fast schon banalen Mittel tatsächlich zur Verbesserung der Gesundheit eines jeden Benutzers beitragen?

Gegenwärtige Lage

Im Allgemeinen sollen Wearables mit den dazugehörigen Apps das Selbsterkennen bestimmter Eigenschaften und Lebensweisen des jeweiligen Nutzers und zeitgleich deren Optimierung dienen. Bezeichnet wird diese Methode als „Quantified Self“. Ziel ist es, den Menschen an sich zu vermessen mithilfe von Apps, Fitnesstrackern oder anderen Geräten sowie die Anbieter mit den Anwendern zu vernetzen. Das Selbsterkennen durch Zahlen (sogenanntes „self knowledge through numbers“) und der sich daran möglicherweise anschließenden gesünderen bzw. fitteren Lebensweise sowie das gegenüber irgendeinem Arzt bessere Verständnis für die eigene Gesundheit sind mit eines der Hauptmotivationen zur Nutzung der Anwendungen ...

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