Datenschutz bei Aufzeichnungen von Telefonanrufen

Viele Unternehmen nutzen zur Abwicklung von Kundenangelegenheiten telefonische Dienste wie Servicelines und Callcenter. Hierbei muss vor allem bei der beim Mittschnitt und der Aufzeichnung von Telefonanrufen in Sachen Datenschutz einiges beachtet werden.

Wer sich nicht daran hält, kann schnell negative Presse erhalten oder sich gar staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ausgesetzt sehen, wie dieser aktuelle Fall aus Baden-Württemberg zeigt.

Der Fall EnBW

Wie den aktuellen Meldungen zu entnehmen ist, ist der EnBW ihre unzulässige Praxis von Kundensprächsaufzeichnungen bzw.- mitschnitten nachhaltig zum Verhängnis geworden: zur „Qualitätsüberwachung“ soll der Konzern Gespräche ohne Einwilligung der Kunden mitgeschnitten haben und das offensichtlich sogar dann, wenn der Kunde dem widersprochen hat.

Zudem soll hierfür eine Software eingesetzt worden sein, die u.a. auch Gesprächsanalysen (bspw. Stimmanalyse) ermöglicht.

Datenschutzrechtliche Gesichtspunkte

Wir möchten diesen Fall zum Anlass nehmen, um im Überblick noch einmal auf datenschutzrechtliche Besonderheiten bei der Gesprächsaufzeichnung aufmerksam zu machen:

  • Aus Sicht des Kunden ist zu beachten, dass hier grds. eine Einwilligung erforderlich ist, die über eine entsprechende Bandansage eingeholt werden kann ...
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  • EnBW-Aktionäre: EnBW hat nun auch Datenschutzproblem

    stuttgarter-nachrichten.de - 12 Leser - Auf der Hauptversammlung des Energiekonzerns EnBW erntet der Vorstand für seinen neuen Kurs von den Aktionären viel Lob. Allerdings steht das Unternehmen wegen seiner Datenschutzpraxis in der Kritik.

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