Ausbildung zur Justizhauptwachtmeisterin auch mit Tattoo

Eine kleine Tätowierung am Handgelenk stellt laut einem Beschluss des VG Berlin vom 22.4.2015 (VG 36 L 83.15) keinen Ablehnungsgrund bei einer Bewerbung zur Ausbildung als Justizhauptwachtmeisterin dar.

Als sich die Antragstellerin (Jahrgang 1983) im Herbst 2014 um die Einstellung als Justizhauptwachtmeisterin bewarb, lehnte dies die Präsidentin des Kammergerichts ab. Die Frau hat ein 5 x 3 cm großes Tattoo in unmittelbarer Nähe zum Handgelenk am inneren rechten Unterarm, das einen heulenden Wolf darstellt. Dieses sei, so die Ablehnungsbegründung, trotz Tragen der Dienstkleidung mit einem Langarmhemd beim Heben des Arms sichtbar. Hiergegen wehrte sich die Bewerberin im Wege des Eilrechtsschutzes und bekam Recht. Das VG Berlin verpflichtete die Behörde, unverzüglich eine neue Entscheidung unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts zu treffen ...

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