Zwangsräumungen in Berlin nehmen zu – kein Wunder.

Zwangsräumungen in Berlin nehmen zu. Das berichtet der Tagesspiegel am 18.4.2015 unter Berufung auf eine Studie des Instituts für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität. Die Autoren werden wie folgt zitiert: „Kündigungen, Räumungsklagen und Zwangsräumungen haben sich zu weit verbreiteten Instrumenten der Ertragssteigerung entwickelt“.

Steigende Zwangsräumungen nur ein kleiner Teil des Problems

Ein Großteil der Zwangsräumungen beruhe darauf, dass Mieter nicht in der Lage sein, die Miete zu bezahlen. Aus meiner Sicht ist die steigende Zahl der Zwangsräumungen nur ein ganz kleiner Teil des Problems. Vorab: Ich vertrete in einem ausgewogenen Verhältnis sowohl Vermieter als auch Mieter im Zusammenhang mit Kündigungen von Mietverhältnissen. Eine ideologische Betrachtung des Problems ist mir fremd. Aus meiner Sicht ist es tatsächlich eine gesellschaftlich zu klärende Frage, ob Mietverhältnisse grundsätzlich gewünscht sind oder ob es sich nur um eine unter vielen gleichberechtigten Möglichkeiten der Nutzung von Immobilien handelt. Der bisherige gesetzliche Schutz der Mietverhältnisse lässt darauf schließen, dass das Modell des Mietverhältnisses ein privilegiertes Modell sein sollte. Das gerät derzeit bei Politik und Rechtsprechung in Vergessenheit.

„Freiwilliger“ Verzicht auf die Wohnung nach Kündigung des Vermieters

Viele Mieter verlassen die Wohnung nach Räumungsklage freiwillig. Noch mehr Mieter verlassen die Wohnung bereits nach einer Kündigung freiwillig. Die wesentlich interessantere und aufschlussreichere Zahl wäre also die Zahl der (erfolgreichen) Kündigungen in Berlin. Hierbei meine ich mit erfolgreich, die Sicht des Vermieters: Der Vermieter spricht eine Kündigung aus und der Mieter verlässt letztendlich die Wohnung. Nur diese Zahl gibt Aufschluss darüber, in welchem Maße Mieter aus ihren Wohnungen gedrängt werden ...

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Muss man einer Kündigung der Wohnung widersprechen? I Fachanwalt

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