StMI: Sichere Herkunftsstaaten – Herrmann begrüßt Forderung von Schmidt

28. April 2015

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt Forderung von Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Albanien und Kosovo zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären: Bund soll rasch Gesetzesinitiative einleiten

Die jüngste Forderung des Präsidenten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Manfred Schmidt, stößt auf offene Ohren bei Bayerns Innenminister Joachim Herrmann:

“Die rückläufige Tendenz von Asylbewerbern aus Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina zeigt, dass es richtig war, diese Staaten als sichere Herkunftsstaaten einzustufen.“

Nur so konnte die Trendwende geschafft werden, um den massiven Zustrom von Asylbewerbern aus den Ländern zu stoppen, deren Anträge in nahezu keinem Fall anerkannt werden. Herrmann forderte den Bund auf, die Bundesratsinitiative Bayerns vom März aufzugreifen und rasch eine entsprechende Gesetzesinitiative zur Einstufung der übrigen Westbalkanstaaten Albanien, Kosovo und Montenegro als sichere Herkunftsstaaten in die Wege zu leiten.

Seit 6. November 2014 sind Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Serbien als sichere Herkunftsstaaten nach dem Asylverfahrensgesetz eingestuft.

Im März 2015 kamen sechs von zehn Erstantragstellern (59,9 Prozent, 17.171 Personen) aus den dominierenden sechs Balkanländern (Kosovo: 11.147, Albanien: 2.955, Serbien: 1.709, Mazedonien: 744, Bosnien-Herzegowina: 380, Montenegro: 236) ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK