Staatskanzlei: Ministerrat beschließt strukturelle Verbesserungen in der Asylsozialpolitik und fordert deutlich mehr Engagement des Bundes

28. April 2015

Sozialministerin Müller: „Große Herausforderungen durch Verdoppelung der Asylbewerberzahlen / Grenzen der Finanzierbarkeit auch für Bayern erreicht / Ziel des Asylgipfels im Mai ist spürbare Beteiligung des Bundes an den Asylkosten“

Der Ministerrat hat heute auf Vorschlag von Bayerns Sozialministerin Emilia Müller weitere strukturelle Verbesserungen in der Asylsozialpolitik beschlossen und zugleich deutlich mehr Engagement des Bundes zur Bewältigung der dauerhaft hohen Flüchtlingszahl gefordert.

Die Sozialministerin: „Ich rechne damit, dass wir in Bayern in diesem Jahr 60.000 neue Asylbewerber unterbringen und versorgen müssen. 2014 waren es noch rund 33.000. Aufgrund der geographischen Lage von Bayern werden voraussichtlich darüber hinaus noch einmal 30 Prozent mehr Menschen hier ankommen, die wir in den Erstaufnahmeeinrichtungen registrieren, einem Kurzscreening unterziehen und anschließend in andere Bundesländer weiterleiten. Wir sind auf diesen Zugang vorbereitet.“

Die Ministerin kündigte als Ziel beim Asylgipfel im Mai eine spürbare Beteiligung des Bundes an den Asylkosten an.

Müller: „Die Prognosen des Bundes zu den Asylbewerberzahlen sind Makulatur ...Zum vollständigen Artikel

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