KiTas…….. bis auf Weiteres und irgendwann nach dem Sankt-Nimmerleins-Tag geschlossen?

von Liz Collet

“Man muss auch mal gewinnen können”

………..ist der Satz, der Ihnen ins Gesicht springt, wenn Sie die Webpräsenz der Gewerkschaft Ver.di besuchen.

Mancher streicht da gedanklich das “können” aus dem Satz, wenn man ihn fragt, wie ihm die Zielssetzung von Ver.di anmutet. Und tauscht das “können” gegen “- um jeden Preis” oder “auf Kosten anderer”.

Mancher möchte der Gewerkschaft vielleicht auch ins Gesicht springen, der im Falle unbefristeter Streiks bei allem Verständnis für bessere Arbeits- und Lohnbedingungen im Feld der Kinderbetreuung selbst tagtäglich mit mehr oder weniger Verständnis zu kämpfen hat:

Erstens überhaupt einen Job zu bekommen, wenn er Kinder hat.

(“Weil die ja dauernd krank werden können und der Mitarbeiter dann dauernd ausfällt. Klischee. Klischee – neeee, sieht man dann ja. Und dann noch dauernd Streik und so in der KiTa. Liest man doch dauernd in den Medien, während man vergeblich auf die Bahn wartet, weil die Lokführer streiken und man selber auch noch seine Termine nicht einhalten kann, mit denen wie Ihren Arbeitsplatz hier schliesslich sichern und um Aufträge ranzukarren….”).

Zweitens im Arbeitsalltag, wenn er

(“schon wieder?” *ächzender Subton und flankiert von Augenrollen*)

pünktlich Feierabend machen muss, weil er das Kind bei der für regelmässige Kinderbetreuung zum Glück vorhandenen und erkämpften KiTa ebenso pünktlich abholen muss, wie der Arbeitgeber erwartet, dass man pünktlich morgens zu Arbeit erscheint und pünktlich seine Aufgaben und Projekte erledigt und KiTa-Mitarbeiter nicht wegen zig Eltern unbezahlte Überstunden machen, weil sie warten müssen, bis die verspätet eintrudeln, um die Sprösslinge abzuholen ...

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