"Kalte Räumung" kann in der Frostperiode teuer werden

von Tarik Sharief

Nachdem der Bundesgerichtshof die "kalte Räumung" des zahlungsunwilligen Gewerbemieters für zulässig erachtete, stellen viele Vermieter die Heizung ab, wenn die Miete nicht kommt. Es sollen durch das Abstellen der Heizung die Kosten und der Mietausfallschaden gespart werden, der bei einem langwierigen Räumungsrechtsstreit entstehen. Hierbei wird vergessen, dass ohne eine Beheizung der Räume die Heizungs- und Wasserleitungen in der Frostperiode einfrieren können.

Das Einstellen der Versorgungsleistungen ist ein probates Mittel, den zahlungsunwilligen Gewerbemieter zügig zum Verlassen der Gewerberäume zu bewegen. In der Vorfreude, dass bei einer Außentemperatur von minus 10 Grad und der abgestellten Heizung, der Mieter schnell verschwunden ist, macht sich der Vermieter keine Gedanken, dass er sich selber schädigen könnte.

Eine abgestellte Heizung hat den Nachteil, das diese auch keinen Frostschutz für die Wasser- und Heizungsleitungen leisten kann ...

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