Die Versicherungen verhindern BGH-Entscheidungen zugunsten des Versicherungsnehmers

von Tarik Sharief


Die Versicherungen verhindern Grundsatzentscheidungen des BGH. Kurz bevor der BGH ein für die Versicherung negatives Urteil fällen kann, zahlt die Versicherung den geforderten Betrag. Dem BGH ist in diesen Fällen verwehrt in der Sache zu entscheiden. Dies bestätigte unter anderem der Richter am BGH a.D. Karl-Heinz Seifert in der Sendung plusminus.

Ziel der Erledigung des Rechtsstreits vor einem Urteil ist, dass eine für die Versicherungen negative Entscheidung nicht veröffentlicht werden kann. Ein höchstrichterliches Urteil, welches nicht existiert braucht keine Versicherung zu beachten.

Das Versicherungsgeschäft ist ein Massengeschäft, bei dem es für die Versicherungen um viel Geld geht. Indem die Versicherungen die Rechtsprechung dahingehend beeinflussen, dass nur die für sie positiven Urteile veröffentlicht werden, erschweren sie es dem Versicherungsnehmer seine berechtigten Ansprüche durchzusetzen ...Zum vollständigen Artikel


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