MBB Clean Energy AG: Anleger klagen auf Rückzahlung

Die MBB Clean Energy AG (im Folgenden: MBB) hatte Anleihen emittiert, die nach Lesart der MBB wegen einer fehlenden Unterschrift aber gar nicht wirksam sein sollen. Obschon die MBB diesen "Lapsus" selbst zu vertreten hat, meint sie, keine Zahlungen an die Anleihegläubiger vornehmen zu müssen. Dieses groteske Verhalten wird nunmehr gerichtlich überprüft.

Im Frühjahr 2013 emittierte die MBB eine Anleihe mit einer jährlichen Verzinsung von 6,25 %. Bereits vor dem ersten Fälligkeitstermin wies sie ihre Geldgeber aber darauf hin, dass es Schwierigkeiten geben könne. Als der Ausfall er Zinszahlung dann endgültig feststand, wartete die MBB mit einer Begründung auf, die Ihresgleichen sucht: Die Globalurkunde, in der die Rechte der Geldgeber verbrieft sind, soll unwirksam sein, weil man zu wenig Unterschriften darauf gesetzt habe. Aus diesem Grunde könne jedwede Zahlung verweigert und Kündigungen zurück gewiesen werden. Es solle sogar Gutachten geben, die die Position der MBB stärken. Nur: Gesehen hat diese Gutachten bislang noch niemand ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK