Blogroll vom 27.04.2015

I. Reaktionen auf die jüngste EU-Politik

Und wie viele tote Flüchtlinge brauchen Sie inzwischen für eine Empörung? (MiGAZIN v. 21.04.2015)

Die Schuldigen sind also bereits identifiziert. Es sind die bösen Schlepper, die aus Profitgier Menschenleben aufs Spiel setzen, sie in überfüllten und untauglichen Booten sehenden Auges in das offene Meer treiben. Und aus welchen Gründen schotten wir unsere Grenzen ab? Aus welchem Grund gucken wir weg, wenn Menschen sterben?



Wenn Worte nichts mehr Wert sind (Süddeutsche Zeitung v. 22.04.2015)

Das, was jetzt versprochen wird, hätte schon längst getan werden können, sollen und müssen. Allen Initiativen hat das eigentlich Wichtige, das an erster Stelle Lebensrettende gefehlt. Und das Lebensrettende fehlt auch jetzt, nach der jüngsten Katastrophe.

Amnesty kritisiert EU-Beschlüsse scharf (ZEIT ONLINE v. 24.04.15)

Die Chefin der Grünen-Bundestagsfaktion, Katrin Göring-Eckardt, sagte im ZDF schuld an den Tragödien im Mittelmeer sei die europäische Abschottungspolitik. Um Schlepper zu bekämpfen, müsse “man denen schlicht und ergreifend die Geschäftsgrundlage entziehen und einen sicheren Weg nach Europa schaffen”.

Einblicke nach dem Gipfel – Die EU-Regierungschefs folgen alten Rezepten der Flüchtlingsabwehr und Abschreckung (Neues Deutschland v. 25.04.2015)

Man mag die Beschlüsse des Gipfels einen Erfolg nennen, wenn man Taten gegen Flüchtlinge als Flüchtlingshilfe betrachtet; das Wort vom »Erfolg« eines Krisengipfels, der wegen hunderter ertrunkener Menschen einberufen wurde, wirkt auch dann deplatziert. Die Behauptung, dass Geld keine Rolle spielen dürfe, ist allerdings nicht nur ein verwunderlicher, sondern ein demagogischer Satz.

II. Lösungsvorschläge

EU-Sondergipfel: Wie Europa das Sterben stoppen kann (Pro Asyl v. 22.04 ...

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