15.000 Euro nach Trennung aufgrund Liebesunfallversicherung

von Stephan Weinberger

Warum auch das Zusammenleben mit seinen Erwartungen an sich und nicht nur die Ehe und deren Scheidung teuer werden kann, zeigt der folgende Fall, den das Landgericht in Coburg zu entscheiden hatte.

Von Dezember 2000 bis Dezember 2002 lebte ein Paar noch wie geplant zusammen. Aufgrund des Zusammenzugs gab die Frau damals extra ihre Wohnung und ihr Auto auf. Das Fahrzeug und die Küche aus der alten Wohnung verkaufte sie weit unter Wert. Allerdings verlangte sie als eine Art Liebesbeweis auch eine Absicherung in Form einer “Liebesunfallversicherung”. Demnach sollte für den Fall, dass die beiderseitige Beziehung warum auch immer in die Brüche geht, der Partner 15.000 Euro an die Frau bezahlen. Hierbei würde es sich nicht um eine Art “Trennungsschmerzensgeld”, sondern um eine Ausgleichszahlung für die erheblichen finanziellen Verluste durch die Haushaltsaufgabe handeln ...

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