Was Bewerber (nicht) wollen

Liebe Personalabteilung,

meine Bewerbung habe ich bereits vor mehreren Monaten an Sie geschickt. Was haben Sie damit gemacht? War sie so schlecht, dass Sie sich lieber gleich die Mühe gespart haben eine Empfangsbestätigung oder eine Absage zu schicken? Ich finde das ziemlich frech.

Mit freundlichen Grüßen, XY

Wer hätte nicht gerne einem der manchmal – nun nennen wir es – „vergesslichen“ Personalern so eine E-Mail geschickt? Aber wir kennen ja alle den Spruch: „Man trifft sich immer zweimal im Leben.“, deshalb verkneift man sich seinen Unmut. Nun, es gibt ja verschiedene Verhaltensweisen des HR-Personals:

Lesebestätigung

Ist die Bewerbung per E-Mail zu übersenden, hat man im Allgemeinen die Möglichkeit eine Lesebestätigung anzufordern. Es wäre ein Klick das Pop-up, beim Öffnen der E-Mail einfach zu schließen, aber genau der gleiche Aufwand wäre es, wenn man dem wartenden Bewerber diese Lesebestätigung zuschicken würde. Welcher Bewerber traut sich schon seine Bewerbung öfter an die gleiche E-Mail zu schicken? Man will ja durch nerviges Nachbohren nicht seine Chancen bereits im Vorfeld zunichte machen.

Empfangsbestätigung ohne Absage

In vielen Fällen erhält man eine E-Mail, die den Empfang der Bewerbung bestätigt, was schon ein sehr guter Anfang ist. Doch dann kommt einfach nichts mehr. Keine Absage, keine Zusage. Nichts. Über Wochen. Über Monate. Dass man hier wohl in Zukunft nicht arbeiten wird, kann man sich denken. Doch warum bekommt man nicht wenigstens eine standardisierte E-Mail mit einer höflichen Absage? Bewerber sind auch nur Menschen, die ihre berufliche Zukunft planen wollen. Erhält man eine Absage, weiß man wenigstens, dass man sich schleunigst wieder weiter auf die Suche machen sollte ...

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