Wo verdienen Juristen am meisten?

Für viele angehende Juristen ist auch die Aussicht auf ein gutes Einkommen mitentscheidend gewesen für eine Karriere als Jurist. Da stellt sich natürlich die Frage, welche Faktoren das Gehalt eines Juristen beeinflussen. Einer dieser Faktoren ist der Ort, an dem er sein Gehalt verdient und dieser Faktor wird nun von uns genauer ausgeleuchtet: Der Bundesländervergleich für Juristen-Gehälter 2015!

Zunächst einmal muss zwischen Juristen in der freien Wirtschaft und Juristen im Staatsdienst unterscheiden.

Juristen im Staatsdienst – die Sonderzahlung macht den Unterschied!

Juristen im Staatsdienst wurden alle bis 2006 länderübergreifend gleich bezahlt. Seit der Föderalismusreform von 2006 ist das jedoch Geschichte. Die Bundesländer haben seit 2006 selbst die Kompetenz über die Besoldung zu entscheiden. Geblieben ist jedoch, dass Juristen im Staatsdienst in der Praxis auch weiterhin nach einer einheitlichen Besoldungstabelle bezahlt werden. Den Unterschied machen heute die sogenannten Sonderzahlungen aus, soll heißen Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Einige Bundesländer wie z.B. Bayern zahlen Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld mit bis zu 70 % des Monatsbruttogehalts als Zusatzzahlungen jeweils im Sommer und im Winter einmalig aus. Andere Länder wie beispielsweise Baden-Württemberg, Thüringen, Rheinland-Pfalz oder Saarland hingegen verrechnen die Sonderzahlungen aufs ganze Jahr mit einem angehobenen Grundgehalt. Es gibt jedoch auch Bundesländer wie Sachsen und Brandenburg, die gar keine Sonderzahlungen mehr gewähren oder wie es in Hamburg oder Niedersachsen Praxis ist, nur sehr geringe Sonderzahlungen bei bestimmten familiären Konstellationen auszahlen.

Die Unterschiede sind zwar überschaubar, aber dennoch nicht unbeachtlich. Der Standort ist also auch für Juristen im Staatsdienst ein entscheidender Faktor für das Gehalt ...

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