Profilbildung muss von Google datenschutzfreundlicher gestaltet werden

2012 hatte sich Google durch Änderungen seiner Datenschutz- und Nutzungsbedingungen die Möglichkeit geschaffen, die Daten aus allen unterschiedlichen Google-Diensten zu sammeln, miteinander zu verknüpfen und auszuwerten. Für eine solch umfangreiche Profilbildung gebe es aber weder eine deutsche noch eine europäische Rechtsgrundlage, weswegen Google seine Profilbildung nun datenschutzfreundlicher gestalten muss. Zudem ist für das Zusammenführen der Daten aus den unterschiedlichen Diensten eine wirksame (ausdrückliche und informierte) Einwilligung des Nutzers erforderlich. Der Widerspruch von Google gegen die Verwaltungsanordnung des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit wurde in der Hauptsache abgelehnt, da der Vorwurf einer undurchsichtigen und unrechtmäßigen Profilbildung nicht entkräftet werden konnte. Google betreibt neben der Suchmaschine Google unter anderem die Videoplattform YouTube, das soziale Netzwerk Google+ und den Navigationsdienst Google-Maps. So kann Google aufgrund der Standortdaten, Suchmaschinenanfragen und den Informationen aus dem sozialen Netzwerk sehr detaillierte Bewegungsmuster, Interessen, Vorlieben, Freundschaftsbeziehungen, sexuelle Vorlieben auswerten, miteinander verknüpfen und so ein umfangreiches Profil seiner Nutzer anlegen ...Zum vollständigen Artikel


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