Der Terminplandienst „Doodle“ und der Datenschutz

Der Online-Dienst Doodle ist für viele Unternehmen unverzichtbar geworden, wenn es darum geht effizient Terminabsprachen zu treffen. Kein Wunder, besticht der Online-Dienst der Schweizer Doodle AG doch durch eine sehr nutzerfreundliche Bedienoberfläche. Doch ist Doodle auch datenschutzfreundlich?

Was kann Doodle?

Im Wesentlichen ermöglicht es Doodle, innerhalb weniger Minuten Links mit Einladungen und Terminvorschlägen innerhalb einer beliebig großen Gruppe verschicken. Über den Link erreichen die potentiellen Teilnehmer die Doodle-Website und können unter den vorgeschlagenen Terminen die für sie passenden markieren und auch Kommentare oder Telefonnummern, Adressen o.ä. hinterlegen. So lassen sich zwischen den potentiellen Teilnehmern mit geringem Aufwand und in kurzer Zeit Terminabsprachen treffen. In datenschutzrechtlicher Hinsicht ist positiv hervorzuheben, dass sich Doodle auch ohne Registrierung nutzen lässt. Es steht dem Nutzer also frei, ob und welche Daten er von sich preisgibt.

Kein wirksamer Zugriffsschutz gewährleistet

Unter Datenschutzgesichtspunkten ungünstig ist hingegen, dass bei der Nutzung von Doodle kein wirksamer Zugriffsschutz gewährleistet ist. Hierauf wies schon das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein in seinem 33. Tätigkeitsbericht hin. Der Zugriff auf die Umfrage erfolgt durch Weitergabe des dazugehörigen Links und deshalb ist es nicht genau steuerbar, wer Einsicht oder Zugriff auf die Informationen nehmen kann ...

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