Schutz vor voreiligen Insolvenzanträgen – zu Recht?

von Hans-Jochem Mayer

Der für die Berechnung der Anwaltsgebühren maßgebliche § 28 RVG sieht in Abs. 1 und in Abs. 2 unterschiedliche Streitwerte für den Anwalt eines Insolvenzgläubigers und den Anwalt des Insolvenzschuldners vor. Wie das OLG Saarbrücken im Beschluss vom 30.10.2014 – 5 W 46/14 - herausgearbeitet hat, richten sich die Gebühren des von einem Gläubiger mit der Vertretung im Insolvenzverfahren beauftragten Rechtsanwalts nach dem Nennwert der Forderung, des vom Schuldner beauftragten Rechtsanwalts nach der Insolvenzmasse, gleichgültig durch wen die verfahrenseinleitende Maßnahme erfolgt ist ...

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