Landtag: Ausschuss öffentlicher Dienst zieht positive Bilanz bei der Vermittlung interkultureller Kompetenz und interkultureller Öffnung

21. April 2015

11,3 Prozent der Menschen im öffentlichen Dienst im Freistaat haben einen Migrationshintergrund. „Damit liegt Bayern deutschlandweit auf Platz drei“, betonte der Ministerialdirigent des Finanzministeriums Dr. Alexander Voitl im Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes. Auf Antrag der SPD-Fraktion berichtete er den Abgeordneten, wie es um die Vermittlung interkultureller Kompetenzen für die Beschäftigen beim Freistaat und die interkulturelle Öffnung des öffentlichen Diensts in Bayern bestellt ist.

Laut Voitl gibt es bereits seit vielen Jahren Aus- und Fortbildungsprogramme in der öffentlichen Verwaltung, um die Besonderheiten kultureller und religiöser Gruppen zu berücksichtigen. Dazu gehören beispielsweise das „Bayerische Exzellenz-Programm-Europa“ der Staatskanzlei, der „Workshop Ausländer- und Asylrecht“ des Innenministeriums oder das entsprechende eLearning-Programm in „BayLern“, dem Bildungsportal der bayerischen Behörden.

Polizisten, Justizbeamte und Lehrer werden nach Angaben des Finanzministeriums in regelmäßigen Fortbildungen geschult.

„Außerdem wurden in den vergangen Jahren 15 Lehrkräfte im Rahmen des Projekts ‚WERTvoll MITeinander – Interkulturelle Schulentwicklung in Bayern‘ zu Multiplikatoren für interkulturelle Schulentwicklung ausgebildet“, erklärte Voitl.

Des Weiteren gebe es auch an den Hochschulen verschiedene Angebote zur Vermittlung interkultureller Kompetenz.

Bewerber mit Migrationshintergrund haben Voitl zufolge bei der Einstellung die gleichen Chancen zu öffentlichen Ämtern wie Deutsche ...

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