Strafe bei Insolvenzverschleppung

von Oliver Gothe Syren

Strafe bei Insolvenzverschleppung

Stellt der Geschäftsführer einer GmbH zu spät Insolvenzantrag, führt dies neben der (zivilrechtlichen) Geschäftsführerhaftung auch oft zu strafrechtlichen Ermittlungen und einer Bestrafung nach § 15a InsO.

Nach meiner Erfahrung stellen viele Geschäftsführer von GmbHs zu spät einen Insolvenzantrag – nämlich, wenn das Unternehmen schon überschuldet oder zahlungsunfähig ist. Im Insolvenzverfahren wird dann meist durch den Insolvenzverwalter geprüft, ab wann die GmbH überschuldet oder zahlungsunfähig geworden ist. Dies ist schon alleine durch die eingehenden Forderungsanmeldungen leicht feststellbar. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft kann dann auf der Grundlage des Gutachtens des Insolvenzverwalters leicht die Grundlagen für eine Anklage ermitteln.

Es ist daher allen Geschäftsführern von GmbHs, die mit Liquiditätsschwierigkeiten kämpfen zu raten, sich rechtzeitig beraten zu lassen, um die Risiken wie eine hohe Strafe (Geld- oder Freiheitsstrafe), Berufsverbot, Löschung aus dem Handelsregister und erhebliche Inanspruchnahme aus dem persönlichen Vermögen oft bis zur Folge-Privatinsolvenz zu minimieren ...

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