StMGP: Huml dringt auf Änderungen am Entwurf des Hospiz- und Palliativgesetzes

20. April 2015

Bayerns Gesundheitsministerin: Insbesondere höhere Vergütung für stationäre Hospize und ambulante Hospizdienste notwendig

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml dringt auf Nachbesserungen am Gesetzentwurf des Bundes zur Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland.

Huml betonte am Montag in Erlangen: “Insbesondere muss den stationären Hospizen und ambulanten Hospizdiensten eine deutlich höhere Vergütung gewährt werden als derzeit geplant. In diesem Bereich sollten die Krankenkassen künftig 100 Prozent der zuschussfähigen Kosten übernehmen. Dafür werde ich mich auf Bundesebene intensiv einsetzen.” Die Ministerin fügte hinzu: “Klar ist für mich auch, dass wir in den stationären Pflegeeinrichtungen weitergehende Regelungen zur Finanzierung der Sterbebegleitung brauchen. Auch hier muss der aktuelle Gesetzentwurf noch überarbeitet werden.”

Huml unterstrich anlässlich einer Jubiläumsfeier zum fünfjährigen Bestehen der Palliativstation des Universitätsklinikums Erlangen und des Lehrstuhls für Palliativmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität:

“Insgesamt begrüße ich jedoch die Initiative von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Gemeinsam müssen wir alles dafür tun, um die Versorgung von schwerstkranken Menschen an ihrem Lebensende insbesondere in strukturschwachen Regionen deutlich zu verbessern. Bayern setzt sich bereits seit langer Zeit für den weiteren Ausbau und die Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung ein ...Zum vollständigen Artikel

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