Wenn im Betrieb der Krieg ausbricht ...

von Philip Stühler Walter

... dann wird naturgemäß auch scharf geschossen.

Ich habe schon einige Sachen erlebt, in denen mit harten Bandagen gekämpft wurde. Im Regelfall ist das auch vollkommen in Ordnung und gehört insbesondere für die Anwälte auch zum Job. Jeder Anwalt ist richtigerweise verpflichtet, seine Partei bestmöglich zu vertreten - das gilt für die jeweiligen Gegenanwälte ebenso, wie für mich und da habe ich auch kein Problem mit.

Augenblicklich befinde ich mich in einer Sache, in der ich gleich mehrere Beteiligte individuell und auch den dazugehörigen Betriebsrat rechtlich begleite und vertrete und in der die genaue Anzahl der außergerichtlichen und gerichtlichen Auseinandersetzungen langsam unübersichtlich zu werden scheint - aber keine Sorge: noch habe ich sie im Blick.

Um genau zu sein, verhält es sich seit etwa Juli letzten Jahres folgendermaßen:

abgeschlossene Verfahren:

Individualsachen

Beratungen und außergerichtliche Sachen: 2 Prozesse: 1

Sachen mit dem Betriebsrat:

Gutachten zur Frage der Behinderung der BR-Arbeit: 1 Beschlussverfahren beim Arbeitsgericht: 2

laufende Verfahren:

Individualsachen:

Mediation: 1 Prozesse: 3

Sachen mit dem Betriebsrat:

Beschlussverfahren beim Arbeitsgericht: 2

In den Individualsachen geht das von unberechtigten und sehr zahlreichen Abmahnungen über plötzlich nicht mehr gewährte Bonuszahlungen bis hin zum Vorwurf des Mobbings und einem Prozess gerichtet auf die Beseitigung der einseitig durch den Arbeitgeber ausgesprochenen Freistellung von der Arbeitspflicht (im einstweiligen Verfügungsverfahren sind wir wenigstens das Hausverbot und die Sperrung der Medien, wie Laptop, Handy und E-Mailzugang losgeworden) - und es betrifft ausschließlich Betriebsratsmitglieder ...

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