Wissenschaft aktuell: Abschlussbericht zur Geräuschbelastung durch Windenergieanlagen

von Dr. Peter Nagel

(EnergieAgentur.NRW) - Wissenschaftler haben die stresspsychologischen und akustischen Auswirkungen von Windenergieanlagen untersucht. Es ist die erste systematische Studie zur Lärmbelastung ihrer Art. Die Geräusche von Windparks sollen demnach Anwohner deutlich weniger stören als häufig angenommen. Jetzt liegt der Abschlussbericht des von der Deutschen Umweltstiftung geförderten Forschungsprojekts vor. Er wirft vor allem weitere technisch-physikalische Forschungsfragen auf.

Windenergieanlagen gelten als häufige und lästige Lärmquellen. Sie sollen rauschen, fauchen und viele Anwohner von Windparks um ihren Schlaf bringen. Weil das Lärmempfinden subjektiv ist, haben Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Umweltpsychologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) einen Langzeit-Feldversuch gestartet. Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren haben sie rund 200 Anwohner eines Windparks im niedersächsischen Wilstedt wiederholt befragt, zu welchen Zeiten, ob und wie sich der Windpark auf ihren Alltag, ihren Schlaf und andere körperliche und psychische Bereiche auswirkt. Parallel dazu haben Akustiker des Deutschen Windenergie-Instituts (DEWI) untersucht, wie sich die Geräuschwahrnehmung physikalisch erklären lassen und ob sie durch technische Veränderungen positiv beeinflussbar sind ...

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