Pressemitteilung 1/15: Kindschaftsstreit: Muss der dreijährige Deutsche Danny in die USA, obwohl er dort nur 4 Monate gelebt hat, den Rest aber in Buttenwiesen?

von Michael Langhans

Pressemitteilung Michael Langhans, Rechtsanwalt, Donauwörth
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Kindschaftsstreit: Muss der dreijährige Deutsche Danny in die USA, obwohl er dort nur 4 Monate gelebt hat, den Rest aber in Buttenwiesen?

Donauwörth, den 17.04.2015

Janja P. und ihr Sohn Danny leben seit Dezember 2014 in der Angst, in die USA geschickt zu werden. Beide sprechen kein bzw. kaum Englisch, soziales Umfeld existiert nur hier.
Janja, die in erster Ehe in Deutschland verheiratet war, und ihr Sohn leben seit der Geburt von Danny 2012 durchgängig in Buttenwiesen. Der Vater Dragan, US Staatsbürger, besuchte die Familie nur zur Geburt von Danny. Danach ließ er sich zwei Jahre zu keinem Geburtstag und keinem Fest, auch nicht zur Taufe, in Deutschland sehen. Unterhalt wurde schleppend bezahlt und nur maximal 400 Dollar monatlich. Die Mutter versuchte die Familie in Amerika zusammenzuführen und beantragte eine Green-Card. In der Hoffnung in Amerika eine neue Familie zu gründen, zog man im April 2014 dorthin – nicht ohne dort recht schnell einen autoritären Ehemann vorzufinden, der Danny den Kindergarten verbot und die Familie isolierte. Als Janja P. im Juni gegen eine vorherige Absprache nicht mit Danny zurück nach Deutschland fliegen durfte, um hier Angelegenheiten zu erledigen, zerbrach die Ehe. Janja P. flog dann im August mit Danny nach Deutschland zurück, viele Streitereien hinter sich lassend.
Der Vater behauptet nun, diese Rückreise sei gegen seinen Willen gewesen. Über den Tagesablauf hat er nachweislich vor Gericht vorsätzlich und wiederholt falsch ausgesagt ...

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