Verbände fordern faire Mediathekenvergütung

von Johannes Flötotto

Die Unvergütete Nutzung von Inhalten in öffentlich-rechtlichen Mediatheken verhindert Wertschöpfung und schwächt die Leistungsfähigkeit der Produzenten, Urheber und ausübenden Künstler entscheidend

Seit Umstellung der einstigen GEZ-Gebühr auf den geräteunabhängigen Haushaltsbeitrag mehren sich bei ARD und ZDF, aber auch in Politik und Öffentlichkeit die Stimmen, die eine Ausweitung oder gar komplette Abschaffung der bisherigen 7-Tage-Regelung fordern.

Dazu erklären AG Animationsfilm, AG DOK, Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen, Bundesverband Regie BVR, Bundesverband Schauspiel BFFS, Deutsche Akademie für Fernsehen, Filmbüro NW, Film und Medienverband NRW, Verband Deutscher Drehbuchautoren VDD sowie Verband Deutscher Filmproduzenten:

„Schon für die bisherige Nutzung der Auftrags- und Koproduktionen in den Mediatheken von ARD und ZDF werden die Produzenten, Urheber und Schauspieler nicht angemessen vergütet. Jede weitere Ausdehnung der zulässigen Verweildauern verschärft dieses Missverhältnis.

Mit jedem Tag, an dem Filme und Serien, Dokumentationen und Unterhaltungsprogramme in öffentlich-rechtlichen Mediatheken kostenlos zugänglich sind, vermindern sich mögliche Einnahmen aus einer Auswertung über kommerzielle Video-on-Demand-Plattformen oder aus DVD-Verkäufen ...

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