Die vergessene Dateneineingabe als Flüchtigkeitsfehler des Steuerbescheids

Eine – zur Korrektur des bestandskräftigen Steuerbescheids berechtigende – offenbare Unrichtigkeit kann auch dann vorliegen, wenn der Veranlagungsbeamte Daten versehentlich nicht in ein Computerprogramm eingibt1.

Dieser Fehler ist hiernach dann “offenbar”, wenn er auf der Hand liegt, durchschaubar, eindeutig oder augenfällig ist. Maßgebend ist, ob der Fehler bei Offenlegung des Sachverhalts für jeden unvoreingenommenen Dritten klar und deutlich als offenbare Unrichtigkeit erkennbar ist.

Unerheblich ist in diesem Zusammenhang, inwieweit einzelne Länderfinanzverwaltungen für die Anwendung des § 129 AO Verwaltungsverfügungen erlassen haben ...

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