Landtag: Haushaltsausschuss – Staatskanzleichef informiert über Stand der Vorbereitungen für G7-Gipfel

15. April 2015

Ein Luxushotel, sieben Staats- und Regierungschefs und um die 5000 Journalisten aus aller Welt: Am 7. und 8. Juni treffen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Barack Obama und die Spitzen der anderen großen Industrienationen zum G7-Gipfel auf Schloss Elmau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Für zwei Tage steht Bayern im Fokus der Weltöffentlichkeit – und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Staatskanzleichef Marcel Huber (CSU) berichtete darüber im Haushaltsausschuss. Die Abgeordneten sehen den Gipfel als Chance. Aber es gibt auch Bedenken wegen der hohen Kosten und möglichen Ausschreitungen.

„Wir haben die Chance, die Aufmerksamkeit der Welt auf Bayern zu lenken“, sagte Huber. „Diese Chance sollten wir nutzen.“

Die Bundeskanzlerin habe die Region „auserkoren“, weil sie „ein Juwel“ Deutschlands sei. Die Gastgeberrolle lässt sich der Freistaat indes einiges kosten. 132 Millionen Euro veranschlage man insgesamt, sagte Huber. 40 Millionen davon übernehme der Bund. Die Summe für den Hotelier von Schloss Elmau sei auf drei Millionen Euro gedeckelt. Der weitaus größte Posten in der Gesamtrechnung: die Kosten für Sicherheitsvorkehrungen. Allein dafür fielen um die 100 Millionen Euro an, berichtete Huber. Internationale politische Großereignisse sind immer wieder Ziel von gewalttätigen Demonstranten. Jüngstes Beispiel war die Eröffnung des neuen Gebäudes der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Dort griffen Randalierer Polizisten an und setzten Autos und Gebäude in Brand ...

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