Amerikanische Online-Shops: IT-Kanzlei bietet ab sofort an das US-Recht angepasste AGB an

Die USA sind nach wie vor der größte Online-Markt weltweit. Es ist daher für den deutschen Onlinehändler äußerst attraktiv, Waren oder Dienstleistung auf diesem Markt zu vertreiben. Leider sind die rechtlichen Zugangsbarrieren für diesen Markt sehr hoch, da die USA einen eigenen Rechtsraum mit eigenen Regeln darstellen und der deutsche Onlinehändler sich nicht mehr auf die gewohnten rechtlichen deutschen Regeln oder zumindest die europäischen Regeln zum Fernabsatzrecht verlassen kann.

I. Zwei Strategien für den Vertrieb von Waren und Dienstleistungen in den USA

Der deutsche Onlinehändler kann bei einem Vertrieb von Waren und Dienstleistungen in den USA zwei Strategien verfolgen:

1. Deutscher Onlinehändler verwendet nur seinen deutschen Onlinehop, bietet aber auch Versand in die USA an

Bei einer solchen Herangehensweise wird der deutsche Onlinehändler wahrscheinlich nur bei in USA wohnhaften Deutschen oder nur mit deutschen Nischenprodukten Erfolg haben. Falls er darüber hinaus US-Kunden ansprechen will, wird er seinen Onlineshop zumindest auch in englischer Sprache vorhalten müssen, um überhaupt Interesse bei amerikanischen Verbrauchern wecken zu können.

Diese Strategie empfiehlt sich daher nur für einen deutschen Onlinehändler, der gerne auch zusätzlich US-Kunden beliefert, die zufällig seine Webseite gefunden haben, aber nicht in eine auf den amerikanischen Verbraucher ausgerichtete Internetpräsenz investieren will. Auch in diesem Fall ist allerdings nicht sichergestellt, dass der deutsche Onlinehändler nicht in Rechtstreitigkeiten in den USA verwickelt wird. Das Zivilrecht und Zivilprozessrecht ist je nach US-Bundesstaat verschieden ausgestaltet ...

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