Verdacht der Alkoholabhängigkeit und die MPU-Anordnung

Im vorliegenden Fall ging es um die Frage, ob die Anordnung einer MPU gerechtfertigt war oder nicht. Dem Betroffenen war bereits einmal Fahrerlaubnis wegen einer Alkoholfahrt entzogen wurde. Anschließend wurde eine MPU durchgeführt wurde, welche Abstinenz forderte und die Fahrerlaubnis neu erteilt. Später wurde die Polizei erneut über eine Alkoholisierung informiert, wobei kein Zusammenhang zum Strassenverkehr bestand. Aufgrund dieser Tatsache wurde eine erneute MPU angeordnet. Dies ist jedoch nicht gerechtfertigt.

Es müssten Tatsachen die Annahme begründen, dass das Trinken und das Fahren nicht hinreichend sicher vom Betroffenen getrennt werden können. Das Landratsamt und ihm folgend das Verwaltungsgericht haben solche Tatsachen darin erblickt, dass der Betroffene im Jahr 2006 eine Alkoholfahrt mit einer BAK von 2,43 Promille unternommen hat, ihm in dem 2011 vorgelegten medizinisch - psychologischen Gutachten attestiert wurde, dass eine alkoholabstinente Lebensweise für eine günstige Verkehrsprognose unverzichtbar sei und der Betroffene diese Abstinenz nicht eingehalten hat ...

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